FMH.luFanfare Municipale de Hamm
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 L'histoire de la Fanfare Municipale de Hamm (de 1912 à 1987)
Die Geschichte der FMH - Die ersten 75 Jahre

Im Jahre 1912 war Hamm noch eine kleine Gemeinde, als die Musikgesellschaft  "Fanfare de Hamm", gegründet wurde.

In den GründerjahrenHamm besaß immer einen der besten Kirchengesangvereine des Landes. Um diesen Gesangverein "La Hammoise" bei seiner Beteiligung an der Oktavschlußprozession in Luxemburg zu verstärken, wurde in einer Generalversammlung beschlossen, 6 Musikinstrumente anzuschaffen. J. Altmann wurde mit der Ausbildung dieser Sänger als Musiker betraut. Da durch die Anschaffung dieser Instrumente Unzufriedenheit unter den jüngeren Mitgliedern auszubrechen drohte, denn ein jeder wollte gerne ein Instrument haben, sah sich der Vorstand genötigt, um den Verein vor dem Verfall zu bewahren und die Zufriedenheit unter seinen Mitgliedern wieder herzustellen, noch einige Instrumente zu kaufen. Nach and nach reifte der Entschluß, eine selbständige Musikgesellschaft unter dem Namen "Fanfare de Hamm" zu gründen. Durch persönliche Gaben der Mitglieder und der Einwohner konnten neue Instrumente hinzugekauft werden. Ein treuer Freund war J.P. Homann, welcher die junge Gesellschaft besonders finanziell unterstützte und ihr seinen Festsaal gratis zur Verfügung stellte. Auch fand sie Entgegenkommen seitens des Gemeinderates, welcher ihr die Ausspielung einer Wertlotterie bewilligte.

Da die Mitglieder, als Sänger der "Hammoise" mehr oder weniger Musikinstrumente besaßen, und einige von ihnen schon früher in dem Musikkorps der Tuchfabrik Schleifmühl tätig waren, konnten verhältnismäßig schnell gute Resultate erzielt werden.

Im Jahre 1914 war der Verein schon so gut bestellt, daß man Fahnenweihe feiern konnte.

Die Gesellschaft Ende der 20er JahreJ. Altmann leitete die Musikgesellschaft als erster Dirigent 9 Jahre lang. Als er im Jahre 1921 von der Gesellschaft Abschied nahm, übernahm Herr Paul Albrecht die Leitung. Von der Dorfmusik stieg die Gesellschaft 1921, bei der Eingemeindung in Groß-Luxemburg, zu einer Vorstadtmusik empor, was ihre Tätigkeit förderte und ihre Leistungen erheblich steigerte. Es wurde tüchtig gearbeitet und die Gesellschaft erreichte nach und nach ihre Blütezeit. 1930 beteiligte sie sich erstmals am Nationalen Wettstreit des Adolphverbandes in Bettemburg. In der dritten Division errang sie einen ersten Preis in der Ausführung, und einen ersten Preis mit Auszeichnung in der "Lecture à vue", ferner erhielt unser Chef, Herr Albrecht, einen Direktionspreis. Einen Monat später, auf dem internationalen Musikwettstreit in Pfaffenthal, erlangten wir in derselben Division den ersten Preis mit Auszeichnung und Beglückwünschung der Jury. Dieser Erfolg spornten Dirigent und Musikanten zu immer neuem Schaffen an. Im folgenden Jahre 1931 stellte sich die Gesellschaft wieder der Jury des internationalen Musikwettstreits in Eich, in der zweiten Division. Die hier erworbenen Lorbeeren lauteten:

"Ausführung" erster Preis mit Auszeichnung und Beglückwünschung der Jury; "Lecture à vue", erster Preis mit Auszeichnung, neben einem Direktionspreis.

Die Fanfare de Hamm im Jahre 1937Fürwahr ein schöner Erfolg in zwei Jahren, der dank dem Arbeitseifer der Mitglieder und den Einwohnern von Hamm errungen werden konnte. Von nun an mußte daran gedacht werden, den Musikanten, vor allem aber den Finanzen eine Erholungspause zu gewähren.

Als Probesaal diente von 1922 an ein Vereinssaal, der dem Kirchengesangverein "La Hammoise" und der "Fanfare" je zur Hälft gehörte. Bei nötig gewordenen Reparaturen ergaben sich jedoch Schwierigkeiten, und es wurde vereinbart, den Saal zu veräußern.

Seit 1929 wurden dann die Proben wieder im Festsaal des Café Homann abgehalten, welchen die jeweiligen Inhaber in generöser Weise gratis zur Verfügung stellten. 1932 erhielten wir, seitens der Gemeindeverwaltung, einen wegen des Schulneubaus frei gewordenen alten Schulsaal, neu restauriert, zu unserer Verfügung gestellt. Inzwischen kam unser verehrter Chef, Herr Paul Albrecht, aus Altersrücksichten um seine Entlassung ein, und als sein Nachfolger wurde Herr Emile Kohn, Musiker beim Militär, bestimmt.

Die Kasse hatte sich inzwischen erholt, und es wurde in einer Generalversammlung die Anschaffung von Uniformen beschlossen. Dank der Opferfreudigkeit der Einwohnerschaft und verschiedener Musikfreunde wurde auch diese hohe Ausgabe bestritten. 41 neue Uniformen und dazu passende Mützen hoben das Selbstvertrauen der Musikanten und den Stolz der Dorfbewohner.

Ein Reorganisationscomité wurde gebildet und Herr Emile Kohn, Militärmusiker, übernahm die musikalische Leitung des Vereins bis 1948. Er wurde dann durch Herr Kemmer, Professor der Musikschule, abgelöst. 1960 wurde Herr Ch. Denotte mit der Direktion betraut. 1964 übernahm Herr J.P. Clement die musikalische Leitung.
Ab Juni 1965 lag die Direktion in den Händen von Militärmusiker Arny Feidt, der fast 20 Jahre lang, bis August 1984, am Dirigentenpult blieb.

1965 übernahm Herr Pierre Nickels die Präsidentschaft. Ihm oblag es, am 1. August 1965 das 50jährige Stiftungsfest mit Fahnenweihe durchzuführen. Patin der neuen Fahne war Madame Netty Kayser, Pate Herr Aloyse Walentiny.

Die Fahne war von Herrn J.P. Altmann entworfen und in den Ateliers der Maison Meyers hergestellt worden.

Die Fahnenweihe selbst wurde, bei herrlichem Sonnenschein, ein schönes Fest, das noch heute den Beteiligten in bester Erinnerung ist. Pfarrer Eug. Jost zelebrierte das Hochamt, das vom Gesangverein unter der Leitung von Herrn Jean Seywert verschönert wurde, und segnete die neue Fahne. Am Nachmittag zogen die Ortsvereine im Festzug durchs Dorf.

Die Ehrenjungfern mit der neuen FahneViele Ehrengäste hatten sich eingefunden, u.a. Herr Nicolas Mosar in Vertretung von Kulturminister Grégoire, Herrn Jean Goedert als Vertreter von Stadtbürgermeister Wilwertz, Herr Jean Majerus von der U.G.D.A, Herr Robert Mangen, Präsident der Union des Sociétés de Musique de la Ville de Luxembourg, sowie Herr Eugène Schaus.

In den darauf folgenden Jahren stellte die Hammer Fanfare immer wieder ihr musikalisches Können unter Beweis. Kein Fest fand in Hamm ohne die Musikgesellschaft statt, regelmäßig spielten die Hammer Musikanten in der Ortschaft und außerhalb zu Konzerten auf. Herr Nickels blieb Präsident bis 1979. Nachdem Herr Tom Schmitz den Gesellschaftsvorsitz diensttuend übernommen hatte, kam 1980 Herr Alphonse Weber als Präsident an die Spitze des Vereins. 1980 wurde auch eine offizielle lokale Musikschule ins Leben gerufen. Sie untersteht dem hauptstädtischen Musikkonservatorium.

1984 wurde Herr Marcel Rollinger für kurze Zeit mit der Direktion betraut, nach ihm übernahm, von Februar bis Oktober 1985, Herr Marc Schiltz den Taktstock.

Im Oktober 1985 übernahm Herr Johny Schmidt die Leitung am Dirigentenpult. Nachdem Herr Alphonse Weber im Sommer 1985 die Präsidentschaft niedergelegt hatte, erklärte Herr Raymond Makil, Vereinskassierer, sich bereit, die Präsidentschaft diensttuend zu übernehmen. Im November 1985 übernahm Herr Emile Hermes dieses Amt, bevor er anfangs 1986 von der Generalversammlung zum Präsidenten gewählt wurde.

Zum Nationalfeiertag 1986 organisierte unsere Fanfare das traditionelle Musikfest der Vorstadtmusikgesellschaften. Nicht wenig stolz waren wir auf den Wortlaut im Jahresbericht der U.G.D.A.: "La Fête de la musique du 21 juin 1986 a été organisée dans plusieurs localités du pays. La manifestation la plus importante fut sans doute celle réalisée par la Fanfare de Hamm, avec le concours des sociétés de musique de Clausen, Grund, Pfaffenthal, Neudorf et Hamm, ainsi qu'avec la Chorale de Luxembourg-Grund".

Erster Vorstand und Gründungsmitglieder der Gesellschaft waren:

Präsident: J.P. Kremer
Vize-Präsident: Hubert Geisler
Schriftführer: Jean Altmann
Beisitzende: Jean Erasmy, Jos Goedert, Nic Lermann,
Mitglieder: Jos Bertrang, J.B. Bertrang, Nic Braun, Pierre Geisler, Jac. Geisler, Jean Goedert, Chr. Grund, J.B. Homann, J.P. Theisen, Louis Lermann, Pierre Lermann, Jean Theisen, Hubert Theisen und Ambroise Stemler.

Unsere Präsidenten seit 1912:

J.P. Kremer1912 - 1916
Nicolas Braun1916 - 1926
Willy Dumont1926 - 1929
Henri Reinhard1929 - 1932
Nicolas Theisen1932 - 1936
François Erasmy1936 - 1949
Emile Donnersbach1949 - 1951
Leon Ludig1951 - 1954
Hubert Theisen1954 - 1958
Theo Bach1958 - 1959
Auguste Jungblut1959 - 1963
Pierre Nickels1965 - 1979
Tom Schmitz (ff.)1979 - 1980
Alphonse Weber1980 - 1985
Raymond Makil (ff.)1985
Emile Hermes1986 - 2009
Marc Schumacher2009 - 2014

Merci à M. John Winandy pour la mise à disposition des photos.

 Vente d'instrument(s)


Petite caisse, Sonorus
30 €

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